Ein Koffer als Tisch neben dem Diwan…

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von Barbara Maria Stocker

Koffer haben etwas Geheimnisvolles an sich. Auch wenn ich nie einen zum Reisen besaß, so kann ich mich für Koffer in Romanen, Filmen und Ausstellungen immer begeistern. Denn wenn sie könnten, hätten sie viel zu erzählen. In Studienzeiten war ich wie viele andere mit „Sporttaschen“ unterwegs, die als Werbegeschenke von Geschäften verteilt wurden und mit deren Adresse bedruckt waren.

Heute benütze ich eine kleine Reisetasche oder einen Trolley. Trotzdem gehören zwei Koffer zu meinem Leben. In meiner Kindheit spielte ich mit einem alten, kleinen Koffer, den vor mir schon meine Mutter verwendet hatte. Ich verstaute dort Kleidchen für die Puppen, Bürsten und Bücher. Als Jugendliche stapelte ich darin Musikkassetten, heute habe ich dort Stadtführer, Prospekte und Visitenkarten aufbewahrt.

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Ein etwas größerer Koffer dient mir im Wohnzimmer als Tischchen, wo ich alles, was ich am Abend brauche, draufstelle: Bücher und Zeitschriften, Spielkarten, das Strickzeug, eine Handcreme und ein Glückskeks, denn Glück kann man immer brauchen.

Jede Woche eine neue Koffergeschichte!

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Eine Begleitaktion zur Sonderausstellung „Packen, tragen, rollen – Reisegepäck im Wandel der Zeit“ (2021-2022)

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